Was ist klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI)?

Die Wissenschaft der Psycho-Neuro-Immunologie befasst sich mit dem Zusammenspiel einzelner Steuerungszentren im menschlichen Körper. Steuerungszentren sind beispielsweise:
 

  • das psychosoziale System
  • der Bewegungsappart
  • das Immunsystem
  • das Nervensystem
  • das Hormonsystem

Wichtige Aspekte sind vor allem der Energiestoffwechsel und wie dieser reguliert wird, wie sich Stress auf den Körper auswirkt oder wie beispielsweise eine veränderte Darmflora die psychische Gesundheit negativ beeinflusst.

Ein weiterer Punkt ist das Aufeinanderwirken einzelner Systeme, da nie nur „ein System“ für die Entstehung einer Krankheit verantwortlich ist. Jede Zelle kommuniziert fortwährend mit anderen Zellen, ebenso jedes Organ. Gehirn und Immunsystem beeinflussen sich beide auf verschiedene Art und Weise. Der Mensch ist in sich ein Netzwerk, aber genauso ist er Teil eines Netzwerkes. Die sozialen Strukturen, in denen sich der Mensch befindet, sind dieses Netzwerk.

Durch die fachübergreifende Lehrtätigkeit von Bram van Dam und Leo Pruimboom konnte die Psycho-Neuro-Immunologie als klinische Psycho-Neuro-Immunologie in den therapeutischen Alltag integriert werden.

In der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie werden die komplexen Zusammenspiele der verschieden Steuerungszentren in unserem Körper genau betrachtet. Daraus entstehen therapeutische Möglichkeiten, welche die gestörten Systeme durch gezielte Interventionen regulieren, um diese zu ordnen und wieder in Einklang zu bringen. Die klinische Psycho-Neuro-Immunologie setzt die Erkenntnisse der Psycho-Neuro-Immunologie in die Praxis um. Sie nutzt ihre Erkenntnisse, um prophylaktische oder therapeutische Interventionen einzusetzen und chronische Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen. Im Mittelpunkt steht hierbei die körpereigene Regenerationsfähigkeit.

Für therapeutische Ansätze dient die evolutionäre Entwicklung des Menschen als Basis. Dadurch können chronische Symptome und Erkrankungen positiv beeinflusst werden.

Die klinische Psycho-Neuro-Immunologie unterscheidet sich deutlich von der klassischen Medizin. Es wird nicht das aktuelle Symptom behandelt, sondern der Ursprung der Krankheit analysiert. Ziel ist es, eine endgültige Lösung zu finden. Wirkmechanismen wie beispielsweise eine Insulin- Cortisol- oder Leptinresistenz haben in der klinischen PNI eine große Bedeutung in der Diagnosestellung und Behandlungsstrategie. 

Wie läuft eine Behandlung ab

Im ersten Termin wird die sogenannte Erstanamnese erhoben. Sollten Laboruntersuchungen zur Klärung bestimmter Zusammenhänge notwendig sein, werden diese nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch im Rahmen der Erstanamnese durchgeführt. Labormaterialien für Untersuchungen von Urin, Stuhl, Speichel oder Atemgasanalysen bekommen Sie nach einer detaillierten Einweisung von mir mit nach Hause, um diese dort selbstständig durchzuführen. Von mir entnommene Blutproben werden am gleichen Tag über einen Laborfahrdienst an das jeweilige Labor überstellt. 

Beim zweiten Termin werden alle Ergebnisse inklusive der für Sie daraus resultierenden Behandlungsmöglichkeit besprochen. Sollten psychologische Interventionen sinnvoll sein, wird hierfür ein neuer Termin vereinbart. 

Nach 8-12 Wochen erfolgt ein Kontrolltermin, bei dem Fortschritte, Probleme oder sonstige Anliegen Ihrerseits besprochen werden können. Gleichzeitig können etwaige Anpassungen vorgenommen werden. Es kann zudem die Kontrolle einzelner Laborparameter nötig sein, um eine Beurteilung über den weiteren Therapieverlauf erstellen zu können.

Je nachdem wie sich Ihre Beschwerden entwickeln, sind Kontrolltermine nach einem jeweils festgelegten Behandlungsintervall sinnvoll. 

Der Weg ist das Ziel

In der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie ist das Hauptziel, die Ursache Ihrer Beschwerden zu finden und zu beheben, nicht ein entstandenes Symptom zu behandeln. Es sind je nach Krankheitsbild oft mehrere Schritte und Änderungen im Lifestyle nötig, um den Körper, den Geist und die Seele dauerhaft gesund zu erhalten. Alle dafür notwenigen Maßnahmen sollen in einem für Sie passenden Tempo in den Alltag integriert werden, um eine stetige und vor allem konstante Beschwerdefreiheit zu erreichen. Hierbei ist es entscheidend, negative Einflüsse und Gewohnheiten konsequent und dauerhaft zu ändern. Kleine Schritte - einer nach dem anderen - sind zur Erreichung des Behandlungsziels sinnvoller als riesengroße Schritte, die leicht zu Überforderung und Demotivation führen. 

Der Weg ist das Ziel! Wichtig ist es, den ersten Schritt in eine gesunde, artgerechte Lebensweise zu wagen und in einem für Sie passenden Tempo diesen Weg zu gehen, um das Ziel zu erreichen. Ich freue mich, Sie bei jedem Ihrer Schritte begleiten und unterstützen zu dürfen.

Osteopathie – ein wichtiger Baustein in der Behandlung

Die kPNI befasst sich mit nahezu allen Systemen im menschlichen Körper. Unter anderem zählen dazu der Bewegungsapparat, das Immunsystem, das Nervensystem und das hormonelle System.

In diesen Dingen findet sich auch die Schnittstelle zur Osteopathie. In der osteopathischen Behandlung geht es um die Wiederherstellung der Versorgung und Dynamik in unserem Körper. Wenn die Versorgung eines Gewebes den Anforderungen nicht entspricht, wird es unweigerlich eine Funktion zeigen, die sich dieser Situation anpasst.

Vielleicht zeigt sich das Gewebe schmerzhaft, gestaut, geschwollen. Möglicherweise wird Gewebe abgebaut oder die Signalweiterleitung zum oder vom Gewebe gestört. Das osteopathische Wissen können wir nutzen, um die Therapieerfolge der kPNI zu unterstützen.

Die osteopathische Behandlung in meiner Naturheilpraxis wird von Frau Beate Gilowsky durchgeführt. Wir stehen in engem Austausch bei gemeinsamen Patienten, um die Behandlung optimal auf Sie abstimmen zu können. Termine können gerne kombiniert vereinbart werden.

Laboruntersuchungen

Blut, Stuhl, Urin, - und Speicheluntersuchungen sowie Atemgasanalysen sind für die richtige Diagnosestellung oft unerlässlich.  

In meiner Naturheilpraxis arbeite ich mit folgenden Laboren zusammen:
 

IMD-Berlin

Blut- und Urinuntersuchungen

Keac in Holland

Urinuntersuchungen auf HPU

Blutentnahmen finden immer von Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Hierfür kann kurzfristig ein Termin unter 0941 – 6009 4646 vereinbart werden. 

Ihre Probe wird mit einem Kurierdienst ins entsprechende Labor fachgerecht und am selben Tag versendet. Aus logistischen Gründen der Kurierdienste ist eine Abholung von Blutproben am Nachmittag nicht möglich, deshalb können Blutentnahmen nur am Vormittag stattfinden. 

Die Abrechnung der durchgeführten Laborleistungen erfolgt immer über das jeweilige Labor direkt mit Ihnen. Das Labor schickt Ihnen eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte, die Sie bei einer privaten Krankenversicherung oder einer privaten Zusatzversicherung einreichen können. Erkundigen Sie sich bitte im Vorfeld bei Ihrer Krankenkasse, ob Laborleistungen, die ich als Heilpraktikerin in Auftrag gebe, in Ihrem Versicherungstarif mit abgedeckt sind. 

Eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich. Gerne teile ich Ihnen im Vorfeld die Gesamtlaborkosten mit. 
 

Verbände

Als Heilpraktikerin bin ich Mitglied in folgenden Verbänden: 

  • Verband Unabhängiger Heilpraktiker e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für klinische Psycho-Neuro-Immunologie e.V.
  • Internationale Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.